Pflege-Zusatzversicherung – Damit Pflege nicht zur Geldfalle wird
Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt im Ernstfall nur einen Bruchteil der echten Kosten. Der monatliche Eigenanteil im Pflegeheim liegt 2026 bundesweit durchschnittlich bei über 3.000 €. Mit dem Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege" der BarmeniaGothaer schließen Sie diese Lücke – flexibel, zuverlässig und ohne Kostennachweis.


Warum die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreicht
Viele Menschen verlassen sich auf die gesetzliche Pflegeversicherung – und erleben im Ernstfall eine böse Überraschung. Denn das Gesetz regelt die Pflegeversicherung ausdrücklich als Teilkaskoversicherung: Sie soll das Pflegerisiko abmildern, aber nicht vollständig abdecken.
Was das in der Praxis bedeutet, zeigen die aktuellen Zahlen für 2026: Ein Platz im Pflegeheim kostet in Deutschland regional sehr unterschiedlich, liegt aber häufig zwischen 2.500 € und 3.200 € pro Monat allein für die Pflegekosten. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt dazu je nach Pflegegrad zwischen 805 € (Pflegegrad 2) und 2.096 € (Pflegegrad 5). Die Differenz müssen Sie oder Ihre Familie aus eigener Tasche begleichen.
💡 Pflegelücke ist der Fachbegriff für die Differenz zwischen dem, was die gesetzliche Pflegeversicherung leistet, und dem, was Pflege tatsächlich kostet. Diese Lücke trägt jede pflegebedürftige Person selbst – oder ihre Familie.
💡 Teilkaskoversicherung bedeutet: Die Versicherung übernimmt nur einen Teil des Risikos, nicht die vollen Kosten. Genau das ist in § 4 des Pflegeversicherungsgesetzes festgeschrieben.
Die Pflegelücke: Was die gesetzliche Kasse zahlt vs. was Pflege kostet
So groß ist der monatliche Eigenanteil in der Realität – die Zahlen gelten Stand 2026:
Situation | Kosten pro Monat (Schätzung) | Gesetzliche Leistung | Typische Pflegelücke |
|---|---|---|---|
Pflegegrad 2 – Pflegeheim | ca. 2.800–3.200 € | 805 € | ca. 2.000–2.400 € |
Pflegegrad 3 – Pflegeheim | ca. 2.800–3.200 € | 1.319 € | ca. 1.500–1.900 € |
Pflegegrad 4 – Pflegeheim | ca. 2.800–3.200 € | 1.855 € | ca. 1.000–1.400 € |
Pflegegrad 3 – ambulant zu Hause | ca. 1.500–2.000 € | 1.497 € | ca. 0–500 € |
Pflegegrad 4 – ambulant zu Hause | ca. 1.900–2.500 € | 1.859 € | ca. 40–650 € |
💡 Ambulante Pflege bedeutet: Die Pflegeperson lebt zu Hause und wird von einem Pflegedienst oder Angehörigen betreut. Stationäre Pflege bedeutet: Die Pflegeperson lebt im Pflegeheim.
Was das Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege" der BarmeniaGothaer konkret leistet
Das Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege" zahlt Ihnen eine vereinbarte, feste monatliche Geldleistung, sobald ein Pflegegrad festgestellt wurde – und das ab dem ersten Pflegegrad, also ab Pflegegrad 1. Sie müssen keine Belege einreichen und keine Kosten nachweisen: Das Geld wird automatisch zu Beginn jedes Monats überwiesen.
Leistungsmerkmal | Was der Tarif leistet |
|---|---|
Ab wann wird gezahlt? | Ab Pflegegrad 1 – als einzige Stufe bereits mit Entlastungsleistungen |
Wie viel wird gezahlt? | Je nach vereinbartem Monatsgeld (max. 3.000 € für Erwachsene) |
Auszahlung nach Pflegegrad | Pflegegrad 1: 20%, PG 2: 40%, PG 3: 80%, PG 4: 100%, PG 5: 150% des vereinbarten Monatsgeldes |
Unfall-Bonus | Bei Pflegegrad 4 oder 5 durch einen Unfall: 150% des vereinbarten Monatsgeldes |
Einmalzahlung bei Eigenheim-Pflege | Das Fünffache des bei PG 5 vereinbarten Monatsgeldes, wenn Sie erstmals PG 4 oder 5 erhalten und zu Hause gepflegt werden |
Beitragsfreiheit im Pflegefall | Wenn Leistungen bezogen werden, entfällt der Beitrag |
Wartezeit | Keine Wartezeit |
Weltweiter Schutz | Gilt weltweit – nicht nur in Deutschland |
Nachversicherungsgarantie | Erhöhung des Monatsgeldes um bis zu 25% (bis max. 3×) ohne neue Gesundheitsprüfung |
Kinder absicherbar | Kinder bis 18 Jahre können bis zu 1.500 € monatlich absichern |
💡 Pflegegrad ist die offizielle Einstufung des Pflegebedarfs durch den Medizinischen Dienst. Es gibt fünf Grade: Grad 1 (geringe Beeinträchtigung) bis Grad 5 (schwerste Beeinträchtigung mit besonderen Anforderungen).
💡 Nachversicherungsgarantie bedeutet: Sie dürfen Ihren Versicherungsschutz zu bestimmten Zeitpunkten erhöhen, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen – auch wenn sich Ihre Gesundheit zwischenzeitlich verschlechtert hat.
Drei echte Beispiele – damit Sie verstehen, wann die Versicherung wirkt
👴 Klaus (67) – Plötzlich Pflegeheimplatz nach Schlaganfall
Klaus hatte einen Schlaganfall und benötigt danach einen Heimplatz. Er erhält Pflegegrad 3. Das Heim kostet 3.100 € im Monat. Die gesetzliche Pflegekasse zahlt 1.319 €. Die Pflegelücke beträgt 1.781 € monatlich – sie müssten von Ersparnissen oder von seinen Kindern getragen werden.Mit dem Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege” der BarmeniaGothaer: Hätte Klaus ein Monatsgeld von 2.000 € vereinbart, erhält er bei Pflegegrad 3 (80%) genau 1.600 € steuerfrei. Die Pflegelücke ist fast vollständig geschlossen.

👩 Marlene (58) – Pflegegrad 1 nach einem Sturz
Marlene ist nach einem Sturz leicht pflegebedürftig (Pflegegrad 1). Die gesetzliche Kasse zahlt hier nur 131 € Entlastungsbetrag monatlich. Viele private Pflegetarife zahlen erst ab Pflegegrad 2 oder 3.Mit dem Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege”: Marlene erhält bereits ab Pflegegrad 1 eine Leistung (20% ihres vereinbarten Monatsgeldes). Bei 1.000 € vereinbartem Monatsgeld wären das 200 € jeden Monat – ohne Belege.

👨👩👦 Familie Bauer – Elternteil wird zu Hause gepflegt
Der Vater von Familie Bauer erhält Pflegegrad 4 und wird zu Hause gepflegt. Mit dem Pflegemontsgeld „Mehr Pflege” erhält er das vereinbarte Monatsgeld zu 100% – also den vollen vereinbarten Betrag. Zusätzlich greift beim erstmaligen Erreichen von Pflegegrad 4 bei häuslicher Pflege die Einmalzahlung: das Fünffache des bei Pflegegrad 5 vereinbarten Monatsgeldes. Das gibt der Familie finanziellen Spielraum für Umbaumaßnahmen oder eine private Pflegehilfe.
Das spricht für das Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege" der BarmeniaGothaer

Auszahlung ohne Kostennachweis
Sie müssen keine Rechnungen einreichen. Das Geld kommt automatisch
Bereits ab Pflegegrad 1
Viele Tarife am Markt starten erst ab Pflegegrad 2 oder höher
Keine Wartezeit
Sie sind ab dem ersten Tag versichert
Weltweiter Schutz
Auch wenn Sie im Ausland pflegebedürftig werden
Freie Verwendung
Ob Heimkosten, private Pflegehilfe, Umbaumaßnahmen oder Unterstützung für pflegende Angehörige: Das Geld gehört Ihnen
Unfall-Bonus 150%
Bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit ab Pflegegrad 4 erhalten Sie 150% statt 100%
Nachversicherungsgarantie
Schutz flexibel erhöhen, ohne neue Gesundheitsprüfung
Häufige Fragen – klar beantwortet
Je früher, desto günstiger. Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter. Wer mit 40 oder 50 Jahren einsteigt, zahlt deutlich weniger als jemand, der erst mit 65 Jahren an Vorsorge denkt. Außerdem ist eine Gesundheitsprüfung nötig: Je gesünder Sie beim Abschluss sind, desto reibungsloser verläuft diese.
Ja. Auch in der privaten Krankenversicherung ist die Pflegeversicherung als Pflicht-Pflegeversicherung separat geregelt. Auch Privatversicherte haben eine Pflegelücke, die durch eine zusätzliche Pflegegeldversicherung geschlossen werden kann.
Ja. Die sogenannte „Förder-Pflege” (Pflege-Bahr) ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen einen staatlichen Zuschuss von 60 € pro Jahr bei bestimmten zertifizierten Pflegetagegeldtarifen. Die BarmeniaGothaer bietet mit dem Tarif „Deutsche FörderPflege” auch diese Option an.

sosgesundheit – Damit Sie im Pflegefall nicht allein gelassen werden
SOSGESUNDHEIT ist Premiumpartner der BarmeniaGothaer und begleitet Sie beim schwierigen, aber wichtigen Thema Pflegevorsorge.Pflege ist ein Thema, das viele Menschen gerne aufschieben – weil es unangenehm wirkt oder weil unklar ist, welcher Tarif überhaupt sinnvoll ist. Wir von sosgesundheit nehmen uns die Zeit, Ihre Situation konkret zu besprechen: Wie hoch ist Ihre persönliche Pflegelücke? Welches Monatsgeld macht für Sie Sinn? Lohnt sich die staatlich geförderte Variante, oder ist das Pflegemonatsgeld „Mehr Pflege" die bessere Wahl?


